1. Schaden durch Geldautomatensprengungen bleibt hoch

    Rund 95 Millionen Euro mussten die Versicherer hierzulande 2023 für Schäden infolge von Geldautomatensprengungen aufwenden. Lediglich 20 Millionen davon entfallen auf den Ersatz des gestohlenen Bargeldes, den Löwenanteil machen Gebäude-, Technik- und weitere Kollateralschäden der Explosionen aus. 461 Mal schlugen die meist professionell organisierten Täter zu, an das Geld gelangten sie in 276 Fällen. Die Zahlen liegen zwar unterhalb derer […]
  2. Starker Mietpreisanstieg in Großstädten –vor allem in Berlin

    In der Bundeshauptstadt haben sich die durchschnittlichen Wohnungsmieten bei Neuvermietungen von 2014 bis 2023 mehr als verdoppelt. Während vor neun Jahren noch 8,10 Euro pro Quadratmeter aufgerufen wurden, waren es im vergangenen Jahr 16,35 Euro, wie die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken mitteilte. In die Statistik gingen online inserierte Erst- und Wiedervermietungen ein. Mit seiner […]
  3. Gelten offene Immobilienfonds zu Recht als risikoarm?

    Offene Immobilienfonds (OIF) werden gemeinhin einer der beiden niedrigsten von sieben Risikoklassen zugeordnet und kommen damit auch für sicherheitsorientierte Anleger infrage. Diese verzichten im Gegenzug auf Rendite, wie die schwachen Performancezahlen der jüngeren Vergangenheit zeigen. Dass das Sicherheitsversprechen indes nicht immer eingelöst wird, belegt die kürzlich erfolgte Abwertung des OIF „UniImmo: Wohnen ZBI“ um circa 800 Millionen Euro innerhalb eines […]
  4. Naturgefahrenreport 2024 warnt vor Klimawandelfolgen

    „Die Auswirkungen des Klimawandels werden immer deutlicher. Städte, Infrastruktur und Gebäude müssen an die neuen Klimabedingungen angepasst werden. Es braucht mutige, durchgreifende Maßnahmen.“ Mit diesen eindringlichen Worten begleitete Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Versicherer-Gesamtverbands GDV, die Vorstellung des diesjährigen Naturgefahrenreports. Dessen Hauptfokus liegt auf den Risiken durch Starkregen und Überschwemmungen, die sich seit einigen Jahren häufen. Bis zum Jahr 2025 geht […]
  5. Immer mehr Deutsche wagen sich an die Kapitalmärkte

    Innerhalb der vergangenen beiden Jahre ist die Zahl der Bundesbürger, die Geld in Aktien, Anleihen und/oder Kryptowährungen investieren, von 22,8 Millionen auf 26 Millionen gestiegen – das entspricht einem Plus von 14 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die diesjährige Umfrage „People & Money“ des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock. Die Autoren prognostizieren, dass 2025 weitere 1,6 Millionen Menschen hinzukommen werden, vor […]
  6. Immobilienkäufer bringen immer weniger Eigenkapital mit

    Gemäß der aktuellen Analyse eines großen Immobilienfinanzierungs-Unternehmens müssen Haus- und Wohnungskäufer zunehmend höhere Kreditsummen in Anspruch nehmen. Das zeigt sich etwa im steigenden Beleihungsauslauf. Dieser gibt den Anteil der Fremdfinanzierung am Beleihungswert – dem Wert, den die Bank dem Objekt zuschreibt – an. Die Kennzahl kletterte im September durchschnittlich auf 87,5 Prozent, nachdem sie ein Jahr zuvor noch 85,9 […]
  7. „Immo Tommy“ unterstreicht erneut: Vorsicht bei Finanz-Influencern 

    Als „Immo Tommy“ versorgt Tomislav Primorac eine breite Followerschaft in den sozialen Medien mit Tipps zum Reichwerden mit Immobilieninvestments. Für Schlagzeilen hat zuletzt gesorgt, dass von ihm bzw. seinen Handlangern an Follower vermittelte Immobiliendeals offenbar sehr zweifelhaft waren – und vor allem ihn selbst durch happige Provisionen reich gemacht haben.Einige der sich geprellt fühlenden Privatinvestoren hatten dem Nachrichtenmagazin […]
  8. Schadenssumme durch Blitze klettert auf Allzeithoch

    Bis einschließlich 2022 verursachten Blitzeinschläge deutschlandweit maximal 250 Millionen Euro jährlich an Schäden in der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung. Für 2023 verzeichnet der Versicherer-Gesamtverband GDV in seiner aktuellen Blitzbilanz indes einen Sprung: 330 Millionen Euro leisteten die Versicherer für Blitz- und Überspannungsschäden, ein einsamer Rekord. Der geht nicht primär auf eine hohe Zahl von Schadensfällen zurück. Zwar wuchs diese um rund 50.000 […]
  9. Wie wird ein Leitungswasserschaden fachgerecht saniert?

    Weit über eine Million Leitungswasserschäden werden pro Jahr in Deutschland verzeichnet. Allein die versicherten Fälle ziehen Kosten von rund vier Milliarden Euro nach sich, nicht bezifferbar ist der nervliche „Kollateralschaden“. Über die richtige Vorgehensweise zur schnellen Wasserschaden-Sanierung lässt sich oftmals trefflich diskutieren. Einen Rahmen dafür und eine Orientierungshilfe für Betroffene bieten die „Richtlinien zur Wasserschaden-Sanierung“, die kürzlich grundlegend überarbeitet wurden. […]
  10. 7,5 Milliarden Euro an Ahrtal-Flutopfer ausgezahlt

    Gut drei Jahre nach der katastrophalen Sturzflut, die vor allem das nördliche Rheinland-Pfalz und das südliche Nordrhein-Westfalen heimgesucht hat, sind nunmehr über 90 Prozent der Schadenssumme von den Versicherern an die Geschädigten gezahlt worden. Konkret wurden circa 7,5 Milliarden Euro an mehr als 200.000 Versicherte überwiesen, gut eine weitere Milliarde wurde für die noch ausstehenden Arbeiten zurückgestellt. Die Schadenabwicklung […]